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Informationen für Ausbildungs­unternehmen

Wie funktioniert die grenzüberschreitende Ausbildung?

Sie stellen einen Auszubildenden oder dual Studierenden ein, der die theoretischen Phasen in seinem Heimatland (z. Bsp. in einer elsässischen Berufs- oder Hochschule) absolviert und die praktischen Phasen in Ihrem Unternehmen (z. Bsp. bei einem deutschen Unternehmen am Oberrhein). Ziel ist der Berufsabschluss in dem Land, in dem der Auszubildende oder dual Studierende die Berufsschule/Hochschule besucht hat. Unter bestimmten Voraussetzungen besteht zusätzlich die Möglichkeit einer Doppelqualifikation.

Welche Vorteile bringt Ihnen eine grenzüberschreitende Ausbildung?

Mit der Einstellung einer Auszubildenden oder dual Studierenden nach dem grenzüberschreitenden Ausbildungsmodell sichern Sie sich eine kompetente und zweisprachige Arbeitskraft für Ihr Unternehmen. Zudem bietet sich für Ihr Unternehmen die Möglichkeit, sich interkulturell zu öffnen und neue Ausbildungskooperationen zu finden.

Wie ist der Ablauf?

Der Auszubildende bzw. dual Studierende unterschreibt bei Ihnen einen Ausbildungs- bzw. dualen Studienvertrag und meldet sich in der entsprechenden Berufsschule/Hochschule an. Die Dauer des Ausbildungsvertrages richtet sich primär nach den Bestimmungen im Heimatland. Dort wird am Ende auch die Abschlussprüfung absolviert. 

Wie sind die Modalitäten?

Während der Ausbildung bzw. des Studiums ist die Auszubildende bzw. dual Studierende in dem Land sozialversichert, in dem Ihr Unternehmen liegt. Außerdem erhalten die Auszubildenden bzw. dual Studierenden die branchenübliche Ausbildungsvergütung (im Bereich duales Studium sind die Regelungen flexibler). 

Wo erhalten Sie weitere Informationen zur grenzüberschreitenden Ausbildung?

Gerne begleiten Sie unsere beiden Fachexperten Grenzüberschreitende Ausbildung bei der Suche nach einem passenden Auszubildenden bzw. dual Studierenden für Ihr Unternehmen. Darüber hinaus unterstützen wir Sie bei der Vorbereitung der Ausbildungs- und Studienverträge sowie bei der Kommunikation mit den Bildungseinrichtungen und den zuständigen Stellen des Nachbarlandes. 

Weiterführende Informationen finden Sie in unserer Infobroschüre "Den grenzüberschreitenden Ausbildungsmarkt nutzen - Informationen für Arbeitgeber".

Hintergrund:
Grundlage für dieses Projekt ist die Rahmenvereinbarung zur grenzüberschreitenden Ausbildung, die am Oberrhein von 28 deutschen und französischen Partnern unterzeichnet wurde. Sie besteht seit dem 12. September 2013. Seitdem ist es möglich, die Theoriephasen einer dualen Ausbildung oder eines dualen Studiums an einer Berufs- bzw. Hochschule im Heimatland und die Praxisphasen bei einem Unternehmen im Nachbarland zu absolvieren.

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